plastikfasten – letztes viertel

20 Apr

oiso di fastenzeit is vorbei. i für mein teil werd gewisse sachen in zukunft anfoch goa nimma kaufen, de in plastik einpockt san. wenns nur eingeschweißte gurken gibt, daun gibts für mi hoit ka gurke. beim salat und dem restlichen gemüse genau so. beim obst wirds im sommer vermutlich bei den beeren a bissl schwierig. denn vermutlich wirds a auf den märkten kane „losen“ beeren geben.

schokolade kauf i sowieso nimma im plastik und wenn ma a noch die produkte mit palmfett streicht, bleibt eh nimma vü übrig 🙂 wos net unbedingt a nachteil is…

für unser osteressen hob i in da heimischen fischzucht frischen fisch kauft. der wird fix eingeschweißt. allerdings muss i sogn, dass i a an mein degl net denkt hob, vermutlich hätt i a den fisch in mei mehrweggeschirr kriagt. beim nächsten moi werd is damit versuchen.

milchprodukte werden a weiterhin des größte problem sein. i kauf hoit die bio produkte (weil a regional) beim hofer. zurück zum ursprung schreibt auf seiner homepage unter anderem: „…Der Großteil des Zurück zum Ursprung Bio Gemüses wird bereits seit 2012 in einer kompostierbaren Zellulosefolie bzw. im Zellulosenetz verpackt…Jedenfalls sind alle unsere Plastikverpackungen garantiert Bisphenol A-frei…Zurück zum Ursprung ist sich bewusst, dass die Frage der Verpackung von großer Bedeutung ist. Wir sind darum bemüht, Alternativen zu berücksichtigen und über neue Lösungsansätze der Verpackungsindustrie am Laufenden zu bleiben…“ natürlich sans zwa paar schuhe, über wos reden bzw. nochdenken und des daun a umsetzen. die produkte find i großteils echt guat – und sie san eben oft a regional.

brot und weckerl kauf i fix nimma in plastik einpockt, do kinnans noch so guat sein! i hob meine mehrweg-stoffsackerl aus an alten vorhang, mit denen i brot, weckerl, obst und gemüse transportier – i bin a scho öfter drauf angesprochen wurdn. und wenn ma den leuten dann sogt, warum ma des mocht, findens des durch die bank a guate soch. a poa deppate meldungen wirds vermutlich imma geben („wenns des plastik am salot net wuin, daun pocknsn hoit aus und lossns is plastik bei uns im gschäft!“).

unser abwasch hob i a weitestgehend vom einwegplastik befreit (i hob jo noch immer aufbewahrungsdosen und so aus plastik, de i oba a net weghau, solaungs net hin san…). putzschwammerl kauf i kane mehr. hob letztens a an essigreiniger gmocht, den i seit dem net nur zum bodenwischen, sondern a zum putzen von bad, wc und küche hernimm, sondern a scho fenster putzt hob damit! is rezept (ausn buch besser leben ohne plastik) is dodlanfoch…

  • 400 ml wasser
  • 3 el essigessenz
  • 1 el spüli
  • 2 el zitronensäue
  • ggf. 2-3 tropfen ätherisches öl (zb lavendel)

ois in ana sprühflasche miteinander vermischen und losputzen! is öl is net unbedingt notwendig, oba den essig riecht ma hoit schon… der geruch verfliegt oba und ma gewöhnt sich dran. eigentlich is ma eh deppat, mit da zeit glaubt ma hoit, je „schärfer“ a putzmittel riecht, desto sauberer putzts…essig tuats a! zitronensäure hob i bei uns nur im plastik kriagt – die menge wird oba sicher für a jahr reichen. die essigessenz gibts eh im glas und spüli hob i noch daham. mittlerweile hob i so vü guate rezepte für alternativen, dass i noch jede menge angebrauchte putzmittel daham hob :D. großer vorteil vom essigreiniger is – i brauch kane plastikhandsch mehr zum putzen!

a mei „zahnpasta“ werd i a so beibehalten. wenn i daun im herbst kontrolle beim zahnarzt hob, bin i gespannt, wos sie sogt…mir is nur aufgfoin, dass i ka spur mehr kälteempfindlich bin (hob früher nur mit gut warmem wasser mundspülen kinnan, jetzt is kleschkoit a egal…). außerdem find i, dass die beißer heller wurdn san und außerdem fühlen sie sich besser an – und i hob a ka zahnfleischbluten mehr! des san doch jede menge gründe zum wechseln…in kombination mit da mundspülung von wastelandrebel echt super!

i werd a weiterhin, wenn ma sachen ausgehen – wie z.b. taschentücher – schaun, ob bzw. wo i plastikfreie alternativen herkriag. wattepads verwend i scho seit an jahr nur mehr fürs ablackieren der nägel (also echt selten) – fürs gesicht hob i ma amoi 10 stück aus so an ganz feinen frottee online bestellt und hob ma aus stoffwindeln a scho an satz selber gmocht – anfoch in die waschmaschine und guat is.

auf da facebookseite von nachhaltigleben.ch hob i die ankündigung für an film über plastikmüll gseng…alan wenn ma sich den trailer aunschaut und DANN no immer net drüber nachdenkt, wie ma selber wos ändern kann, gheat ma vermutlich zur eher „dummen“ fraktion, frei noch dem motto „wos suin i groß ändern, mir is wurscht“. der film haßt übrigens a plastic ocean und i mechtn unbedingt anschauen, wenn er amoi zu uns kummt. i muss ma die seite noch amoi genau aunschaun, vielleicht kau ma in da region wos organisieren, um den film zu spielen…meiner meinung nach miassat genau so a film gemeinsam mit voll verzuckert in den schulen zagt werden. imma wieder gibts tage, wo irgend a scheiß in da schui aungschaut wird – damit hättens die kinder (und a die lehrer!!!) zumindest amoi gseng.

so. jetzt hob i genug gschrieben. ans noch:

es braucht nicht viele menschen, um etwas zu ändern.

nur einen, der damit anfängt…

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